
Die Narrenzunft ist seit je her eine Vereinigung die ihre ganze Kraft zur Erhaltung und zum Teil auch zum Wiederaufbau der Rottweiler Fasnet einsetzt. Dies ist ihr nur gelungen, da sie meist aus Rottweiler Handwerkern und vor allen Dingen aus bodenständigen Rottweilern besteht, die sich nicht nur für die Fasnet, sondern auch für Rottweil interessieren.
Ihre Eigenständigkeit kann die Fasnet und Zunft nur erhalten, weil sie sich nicht durch andere beeinflussen lässt und einen großen Rückhalt in der Bevölkerung hat, die bei der Durchführung und Finanzierung hilft. Eine Fasnet, die sich selbst trägt, zeigt, dass sie nicht von Einzelnen am Leben erhalten wird, sondern von einem großen Kreis getragen und gelebt wird.
Es ist wichtig die Vermarktung der Fasnet so weit wie möglich einzuschränken und wo es geht zu unterbinden. Durch die Vermarktung und Werbung wird das Interesse geweckt und die Veranstaltung Fasnet zu einer Großveranstaltung gemacht, die nichts mehr mit der Rottweiler Fasnet zu tun hat.
Auch die Unsitte, limitierte Fasnachtsfiguren, wie zum Beispiel Rössle
einfach nachzubauen ist der Fasnet nicht dienlich, sie verwässert
das Brauchtum, das nicht durch Masse, sondern durch Klasse lebt.
Fasnet lebt das ganze Jahr in Rottweil. Gespräche über sie
hört man immer und überall, das Wichtigste ist, dass die Menschen
überhaupt mit einander reden und so den Kontakt zueinander nicht verlieren.
Menschen die nicht mit einander reden sind arm, Narren die stumm sind,
sind Statisten oder sogar Statuen. Die Rottweiler Fasnet aber lebt. Die
Fasnet lebt nicht nur von ihrem bunten Bild, sondern vom Aufsagen und vor
allen Dingen von Dialogen zwischen Narren und Zuschauern, Zuschauern untereinander
und Narren untereinander.
Die Fasnet kann nur erhalten bleiben, wenn die Menschen begreifen, was Fasnet ist und wie sie gelebt wird. Dazu gehört auch der Anfang und das Ende , der in Rottweil am Drei König und am Fasnetsdienstag um 18.00 Uhr ist.
Der Erhalt kann nur gesichert werden, wenn die Narrenzunft der Bevölkerung
die Werte unserer Fasnet vermittelt und versucht sie vorzuleben, da es
nur noch wenige Ureinwohner in der Relation zur Menge an Narren in Rottweil
gibt, die mit der Fasnet aufgewachsen sind und die Fasnet seit Kindheit
an leben. Das Vorleben heißt nicht, dass die Zunft an der Fasnet
Polizei ist, sondern durch Aufklärung wie zum Beispiel dem Kinder-
und Jugendnachmittag und dem monatlichen Informationsabend präsent
ist.
Die Vorstandschaft, der Ausschuss und die Ehrenmitglieder helfen sicher
jedem bei Fragen zur Fasnet gerne.
Uli Hezinger
| 1. Narrenmeister | Dr. Georg Schumacher | Am Stadtgraben 16 | Tel. 45077 |
| 2. Narrenmeister | Christoph Bechtold | Kaiserstraße 25 | Tel. 0171-3858765 |
| Zunftschreiber | Prof. Dr.Frank Huber | Ruhe-Christi-Str. 7-2 | Tel. 0172-5981989 |
| Zunftsäckelmeister | Stefan Roth | Steinhauserstr. 21/2 | Tel. 0172-1343007 |
| Vorstand des | Kleiderausschusses | ||
| Wolfgang Müller | Marxstr. 20 | Tel. 14746 |
| Hans- Jörg Busch | Axel Saile |
| Claus Grimm | Rolf Sauter |
| Georg Hauser | Markus Schellhorn |
| Markus Heinze | Andreas Spitznagel |
| Jochen Hugger | Martin Weiss |
| Marius Kirsner | Christoph Wiest |
| Helmut Kleiter | Claus Wiest |
| Dieter Maier | Bernhard Wenzler |
| Michael Marschall | Joachim Wollstädt |
| Axel Pfriender |
| Franz Aichelmann | Rainer Klussmann |
| Hermann Bayer | Alo Kuon |
| Werner Frank | Karl Lambrecht |
| Dr. Hans-Jürgen Görlich | Horst Langenfeld |
| Dr. Winfried Hecht | Wolfgang Müller |
| Uli Hezinger | Herbert Sauter |
| Hartmut Hummel | Thomas Schmid |
| Peter Kammerer | Karl Villinger |
| Karl Kerber | Gerhard Weiss |
| Wolfgang Kiene | Werner Weiss |
| Wilu Kirsner | Bernhard Wiest |
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